Aufbau des Besucherzentrums Pfännerhall in Braunsbedra startet – nur 1/5 der beantragten Fördersumme bewilligt!

Der beim Land Sachen-Anhalt gestellte Fördermittelantrag für ein der Geiseltaler Urgeschichte gewidmetes Besucherzentrum in der Pfännerhall wurde bewilligt, aber nur mit einem Fünftel der ursprünglich beantragten Summe. So stehen zur Umsetzung des Besucherzentrums Pfännerhall in Braunsbedra statt der erwarteten 150.000 Euro nur 30.000 Euro zur Verfügung. Aber dies war eigentlich zu erwarten, nach dem sich Landrat Bannert zum Stellenwert des Tourismus kurz vor der Stichwahl des Landrats  dahingehend geäußert hat, dass er in ihm keinen wirtschaftspolitischen Wert sieht. Was für eine Fehleinschätzung! Mehr zur Thematik lesen Sie hier.

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Kommentare: 2
  • #1

    M. Wittenberg (Montag, 30 Juni 2014 22:14)

    Es ist schon traurig,aber das Geld wird ja für eine Diätenerhöhung gebraucht,das ist ja auch wichtiger wie den Tourismus anzukurbeln !

  • #2

    wasserturmland-magazin (Dienstag, 01 Juli 2014 08:04)

    Die Problematik liegt eher darin, dass es der Landkreis und der Landrat eine gesamte Legislaturperiode versäumt haben auf ein touristisches Gesamtkonzept hinzuarbeiten, dass genau ersichtlich macht, wo der touristische Weg hingehen wird und was dazu benötigt wird, wenn man erfolgreich sein will. Mit einem Landrat, der im Tourismus aber keinen wirtschaftlichen Faktor für seinen Landkreis sieht, wird sich in den nächsten 7 Jahren der neuen Wahlperiode wohl auch nichts ändern.
    Die bewilligten 30.000 Euro für das Besucherzentrum Pfännerhall sind in Bezug auf die angeforderten 150.000 Euro eigentlich eine eindeutige Beleidigung für den gesamten Tourismus! Zudem die 150.000 Euro in keinem Verhältnis zu der Fördersumme von 3 Millionen Euro für die Seebrücke in Braunsbedra stehen.
    Zum Vorschlag eines Lesers, die touristischen Firmen der Region sollten sich doch finanziell einbringen, ergibt sich automatisch die Frage, woher diese sich eben am neuen Markt etablierenden Firmen das Geld hernehmen sollen, da alle selbst vor enormen Finanzierungsmaßnahmen stehen? Logischer wäre es da doch, wenn die so finanzkräftige und im Landkreis gepriesene Chemische Industrie zum Beispiel ihre benötigte Infrastruktur selbst finanziert! Da werden aber Millionen an Fördermitteln problemlos locker gemacht, obwohl die Firmen Millionen-Umsätze aufweisen.