Beratungsbüro für gewerblichen Tourismus steht an!

Für die erfolgreiche Entwicklung des Tourismus in unserer Region und des Saalekreises insgesamt tritt die Schaffung eines „Beratungsbüro für gewerblichen Tourismus“ immer mehr in den Vordergrund, denn die staatlichen Projekte sind weitestgehend abgeschlossen, damit die Grundstruktur gelegt. Darauf können nun privatwirtschaftliche Tourismusprojekte gezielt aufsetzen. Dazu benötigt es aber auch punktgenauer Beratung und Information. Hierzu besteht bisher aber ein sehr großes Defizit. Die ganzen Strukturen sind zu zersplittert, Investoren müssen zisch Anlaufpunkte anlaufen. Was benötigt wird ist „ein“ Beratungs-Anlaufpunkt mit begleitenden Beratungs- und Betreuungspersonen

Es ist erfreulich, dass man mit der Fortschreibung des Masterplans zur Bergbaufolgelandschaft Geiseltalsee von 1998, nun erfassen will welche Flächen sich gezielt für den Tourismuseinsatz eignen und auf welcherweise. Dies könnte die Grundlage für die Umsetzung von privaten gewerblichen Tourismusprojekten überhaupt sein.

Leider hat man vom Ergebnis der Fortschreibung des Masterplans zur Bergbaufolgelandschaft Geiseltalsee nichts mehr gehört, normalerweise sollte das Ergebnis im Sommer vorgestellt werden, nun gehen wir mit großen Schritten in Richtung Winter.  Unsere Redaktion hätte zu diesem Thema ja gerne mit dem neuen Bereichsleiter für Tourismus des Saalekreises Herrn Linke gesprochen, aber die Pressestelle des Saalekreises hat uns dazu noch keine Erlaubnis erteilt!

Bei den privaten gewerblichen Tourismusprojekten muss es sich aber gar nicht um Großprojekte wie Hotel oder große Wellnessanlagen handeln, sondern um kleine Geschäftsideen wie „Rollende Fasssauna“ oder transportable Massage, oder ausgefallene Gastronomieprojekte. Die da sie klein sind aber keine Lobby haben wie große Hotelprojekte, bzw. große Tourismusprojekte. Es muss den Einheimischen die Möglichkeit zu eigenen gewerblichen Projekten gegeben werden, wo bei momentan Vereine auch durch ihre kostengünstige  Vereinsstruktur bedingt diesen privat gewerblichen Projekten gegenüber eine große Konkurrenz darstellen. Diese Problematik muss unbedingt überdacht werden! Auch darüber hätten wir uns gerne mit dem neuen Sachbereichsleiter Tourismus unterhalten, aber Sie wissen es ja, er hat vom Saalkreis einen Maulkorb bekommen.

Unsere Region und ein effektiver Tourismus benötigen viele kleine attraktive touristische Gewerbliche Projekte, damit verbleibt die Wirtschaftskraft direkt in der Region. Es muss vermittelt werden, dass es Sinn macht jetzt in solche kleinen touristischen Gewerbe zu investieren. Dabei müssen Banken gefunden werden, die diese Klein- und Kleinstgewerbe mit finanzieren, denn ohne entsprechende Finanzierung wird kaum etwas umsetzbar sein. Die Städte und Gemeinden stehen in der Pflicht neue kleine gewerbliche touristische Geschäftsideen entsprechend zu unterstützen und nicht allein Großprojekte zu bevorzugen!


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