Foto-Story zur friedlichen Demo gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in Merseburg am 1. März 2014

Gegen Biedermänner und Brandstifter – struktureller Rassismus und Gewalttaten gehen Hand in Hand – Solidarität mit den Betroffenen-immer und überall! Dieses Plakat der jungen Leute trifft voll meine Stimmung und Einstellung.

Ja man muss Flagge zeigen – so war auch ich auf der Demonstration gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit am 1. März in Merseburg. Die genau betrachtet auch eine Demonstration für Tourismus darstellt, denn ohne Weltoffenheit und ein freundlicher Umgang mit Fremden ist kein Tourismus machbar. Man schreckt Investoren und Gäste ab, wie unser Landrat eindeutig und kämpferisch kundtat. Da ich ja leider nicht mitmarschieren konnte habe ich mich aufs Fotografieren beschränkt, um Eindrücke zu sammeln und Sie wiederzugeben. Habe daraus eine Foto-Story gestaltet. Einen ausführlichen Bericht über das Erlebte folgt, lasst mir bitte etwas Zeit, muss mich erst wieder etwas erholen.

PS: Nach 2 Tagen Online wurde die folgende Fotostory auf MZ-Bürgerportal von der MZ wieder gelöscht. Dies war nicht der erste Antirassismus-Artikel den die MZ auf MZ-Bürgerportal gelöscht hat. So wurde auf Druck (Angabe MZ) ein Artikel im Februar gelöst, der dort schon seit Nov. 2013 veröffentlicht war und auf das Fremdenfeindliche Treiben auf Facebookseiten aus dem Geiseltal aufmerksam machte.

Ungefähr 600 Bürger aus Merseburg und der gesamten Region kamen zur friedlichen Anti-Rassismus Demo. - wo sind die hunderten von "Geiseltalsee" Facebook Gruppenmitglieder, die sich ja so deutlich gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit aussprechen?

Jetzt da Presse Vorort ist sind die Parteien vertreten und zeigen Flagge. Im Alltag sieht man zu oft weg!

Bunt statt braun - Merseburger warben mit einer pfiffigen Idee für mehr Toleranz.

Mit Seifenblasen weist man auf den friedlichen Charakter der Anti-Rassismus Demo hin.

Sichtbar friedlicher Protest von hunderten Demonstranten gegen Fremdenhass und Gewalt am Merseburger Bahnhof.

Unser Landrat trat wirklich sehr kämpferisch gegen den gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit auf. Er hat begründete Angst, dass Investoren wegbleiben aus der Region. Was auch auf Investoren in den Tourismusbereich leider zutrifft!

Mehrheitlich ganz normale Bürger waren es, die durch ihre Anwesenheit friedlich Stellung nahmen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.

Mitglieder des Gospel-Workshops der evangelischen Kirche sangen zur Unterstützung ein afrikanisches Lied auf dem Bahnhofsvorplatz.

"Gegen braune Schei...." - Tolle und eindeutige Aussage!

Der Leiter der Fachhochschule Merseburg fand eindeutige Worte gegen Fremdenfeindlichkeit und forderte die Bevölkerung auf, mehr direkten Kontakt mit ausländischen Mitbürgern zu suchen.

„Merseburg – das Problem heißt Rassismus“ ist auf dem Plakat zu lesen.

Mit zahlreichen Plakaten und Transparenten sagten Teilnehmer der Demo dem Fremdenhass friedlich den Kampf an.

Ungefähr 600 Bürger aus Merseburg und der gesamten Region kamen zur friedlichen Anti-Rassismus Demo.

Mehrere hundert Demonstranten im friedlichen Protestmarsch.

.... in die Tonne stopfen!

Man wartet vor dem Bahnhof auf die Rückkehr des Demonstrationszuges.

Nächstenliebe verlangt Klarheit – auch die evangelische Kirche nimmt Stellung und zeigt Solidarität.

Demonstranten der Antirassismus Demo präsentieren den auf der anderen Seite aufziehenden Rechten in Merseburg ihre Ansichten.

Mein Bürgermeister war auch auf der Antirassismus-Demo. Er muss sich aber selbst fragen, ob dies langt, oder ob es nicht endlich auch Zeit wird, auf Foren in denen er Mitglied ist, sich eindeutig gegen dort ausgeübten Rassismus und Fremdenfeindlichkeit auszusprechen!

Gegen „Wüttender Mopp“ – Nazis nein Danke, sind diese beiden Demonstrantinnen. Diesen „Wüttenden Mopp“ findet man nicht nur auf der Strasse sondern auch auf einigen Foren zu unserer Region im Internet, auf denen offen gegen Ausländer und Zugereiste Stimmung gemacht wird.

Die beiden Lager stehen sich hier, von der Polizei getrennt, vor dem Bahnhof gegenüber.

Die friedliche Hundeparade der Demo.