Industrie- und Landschaftspark Geiseltalsee & der Hafen Braunsbedra = Marinapark Geiseltalsee

Die Satelitenaufnahme zeigt deutlich die Möglichkeiten durch die direkte Nähe vom Industrie- und Landschaftspark Geiseltalsee und dem entstehenden Braunsbedraer Hafen = Marinapark Geiseltalsee.

Oft hat man das Gefühl, dass offensichtliche Vorteile in Bezug auf eine Entwicklung einer effektiven Tourismusregion für unsere Region nicht erkannt, bzw. erfasst werden. So eine indirekte Einbindung des Krumpaer Industriegebiets in die Tourismusregion und in ein Gesamtkonzept, in dem man versucht das vorhandene und voll erschlossene Industriegebiet gezielt für die Ansiedlung von auf Tourismusprodukte und –dienstleistungen ausgerichtete Gewerbebetriebe zu nutzen. Dies da die Tourismusregion noch weitestgehend im Entstehen ist und somit für neue touristische Ideen offen steht. Diese neuen Produkte dann direkt Vorort im Einsatz präsentiert und produziert werden können.

 

Für die Lausitzer Seenlandschaft ist solch ein touristisch ausgerichtetes Gewerbegebiet mit dem Namen Marina Park Steglitzer See vorgesehen und erfreut sich dort großem Interesse. Der Nachteil, dass Industriegebiet muss erst aufwendig erschlossen werden und die Genehmigungsverfahren laufen noch. Teilumsetzungen sind aber schon getätigt.

 

In Krumpa dagegen hätte man ein voll erschlossenes Gewerbegebiet auf dem sich interessierte Firmen sofort niederlassen könnten. Direkte Wegverbindungen zum im Bau befindlichen Braunsbedraer Hafen mit seiner Seebrücke, wären schnell umsetzbar. Was hauptsächlich benötigt wird ist das Interesse für solch eine Idee und eine entsprechende Vermarktung. Hierzu sind wiederum Personen nötig die voll hinter der Idee stehen und sich dafür einsetzen.

 

Die Region hätte sofort ein Gewerbegebiet mit Hafen zur Verfügung mit dem exemplarisch verdeutlicht werden kann, dass das neue Seengebiet nicht nur Potenziale für den Tourismus verfügt, sondern auch Produzierende- oder Dienstleistungsbranchen rund um den Tourismus einen idealen Platz bietet und Gewerbe anzuziehen vermag, das mit weiteren Arbeitsplätzen verbunden ist.

Das Gelände des Industrie- und Landschaftspark Geiseltalsee umfasst eine Fläche von ca. 160 ha. Das Gelände wird im Norden begrenzt durch das ehemalige Braunkohlenrestloch Mücheln, dem heutigen Geiseltalsee - dem größten künstlich angelegten Binnengewässer Deutschlands. Im Osten durch die Stadt Braunsbedra, im Westen durch die Gemeinde Krumpa und im Süden durch die Landstraße L 178. Mit der Erschließung des Areals wurden die Voraussetzungen für eine leistungsfähige Infrastruktur geschaffen. Weitere Infos findet man hier.

 

Unsere Redaktion hat mit dem zuständigen Verantwortlichen bei dem heutigen Eigentümer des Industrie- und Landschaftspark Geiseltalsee, der MDSE Mitteldeutschen Sanierungs- und Entwicklungsgesellschaft Kontakt aufgenommen und beim Gespräch feststellen können, dass leider kaum ein Erfassen des Standortvorteils, der direkten Verbindung mit dem Geiseltalsee und der sich entwickelnden Tourismusregion besteht. Andererseits ist dieser Wettbewerbsvorteil auch den Touristikern des Geiseltals bisher nicht bewusst.

 

Die Region benötigt nicht nur daher dringend Personen die sich intensiv mit der Touristischen-Entwicklung der Region mit vollem Herzblut und zielorientiert auseinandersetzen! Die Region hat keine Change mit ausschließlich politischen Kräften, wie Landrat und Bürgermeistern die den Tourismus als zusätzliche Aufgabe aufgehalst bekommen haben und denen einfach die Zeit und das Fachwissen incl. Netzwerke fehlen, um schnell und wirklich effektiv zu sein.