Kritik an 20% Preisanstieg in der Gastronomie durch den Mindestlohn kommt auch aus der Gastronomie selbst

Die Kritik von Frank Mylich, Bürgermeister und Wirt in Farnstädt an dem angekündigten Preisanstieg der Dehoga aufgrund der Einführung eines Mindestlohns von rund 20% ist gerechtfertigt. „Wer Löhne von 8,50 Euro dazu nutzt, Teuerungen um 20 Prozent anzukündigen, vertritt weltfremde Ansichten“, äußert Herr Mylich. Denn was zahlen dann Gastronomiebetriebe heute ihren Mitarbeitern, wenn sie den Mindestlohn so fürchten?

 

Die Redaktion vom wasserturmland-magazin hat dazu recherchiert und festgestellt, dass teilweise Löhne von 4,50 die Stunde gängig sind. Damit findet man aber schon heute kein anständiges Personal und man sieht dies deutlich anhand von teilweise gravierenden Service Problemen. Die Äußerung, der Staat stockt doch den Lohn auf und außerdem gibt es ja noch Trinkgeld, ist da schon dreist. Herr Mylich will in Bezug auf den Mindestlohn an seinen Preisen nichts ändern! Recht hat er!