Lautstärkeproblematik des Groß-Veranstaltungsbereiches für den Geiseltalsee

Wie die Redaktion feststellen musste, wird in Kommentaren zu einem Veranstaltungsbereich für Großveranstaltungen am Geiseltalseegleich eine Seebühne hineininterpretiert, was sich sofort wie ein weiteres Millionenprojekt, wie die Geiseltalsee-Seebrücke, anhört. Bei dem von der Redaktion vorgeschlagenen Veranstaltungsbereich geht es aber nicht um eine auf dem See zu errichtende, Unsummen verschlingende Bühne, die vom See aus die Gäste beschallt.

Genau genommen wäre dies dann nach der Seebrücke und der Saunawelt, das dritte Lichtkunstwerk auf Braundsbedraer Boden. Nein, es geht um eine sehr kostengünstige und schon in der nächsten Saison umsetzbare Variante, bei der eine transportable Bühne am Ufer steht und in eine natürliche Arena schallt, deren Boden und Randumfeld gleich einen Teil der Schallwellen aufnehmen kann.

In Bezug auf einen Großveranstaltungsbereich wurde dann sogleich auch der Einwand eingebracht, dass sich über der Wasseroberfläche der Schall schneller bewege und Frankleben damit betroffen sei. Frankleben liegt aber ca. .1,5 km rechts und 2,5 km höher als die vorgesehene Veranstaltungsfläche. Da Einfallswinkel gleich Ausfallswinkel immer noch eine Gesetzmäßigkeit darstellt, wird aller höchstens irgendwann mal das Strandbad Nord etwas Musikgenuss abbekommen, obwohl dazwischen ja auch noch der Inselbereich liegt.

Zudem kann man kann die PA (Beschallungsanlage) auf eine bestimmte Lautstärke verplomben, was heute bei solchen Veranstaltungsbereichen zum Standard gehört. Damit kann man den Schallpegel im Bereich einer stark befahrenen Strasse halten.

Zudem kann ich aus eigener Erfahrung noch mit auf den Weg geben, große Lautstärke ist nicht mit Hörgenuss gleich zu setzen! Habe dies als Tontechniker, in etwas jüngeren Tagen mit sehr gut klingenden Veranstaltungen der leisen Töne immer wieder umgesetzt. Heute bietet die Technik da noch viel mehr Möglichkeiten! Es ist daher auszugehen, dass Lärmbelästigungen in Bezug auf einen Veranstaltungsbereich im Tourismus Sondergebiet Pfännerhall keine Problematik darstellen dürfte.