Letzte Bergbautechnik retten – ist Tradition erhalten!


Bergbautechnik am Aussichtspunkt Neumark.

Um den Geiseltalsee herum stößt man immer wieder auf frühere Bergbautechnik, genauer gesagt auf wenige Reste der hier in der Region im Einsatz gewesenen Tagebau-Technik. Meist leider nur als Dekoration missbraucht, als Blumenkübel oder Spielgerät. Vieles davon ist in einem sehr bedauerlichen Zustand. Man hat das Gefühl, dass die Bergbautradition nach rund 20 Jahren schon fast in Vergessenheit geraten ist!

Auf der Halbinsel an der Wetterschutzhütte.

Um zu retten was noch zu retten ist, ist es aller höchste Zeit, dass die breit verteilt rumstehende Bergbautechnik an einem Ausstellungspunkt zusammengetragen wird. Hier sollte es auch egal sein ob es sich um private oder in staatlichem Besitz befindliche Technik handelt.

An der großen Kreuzung in Braunsbedra.

Zu Erinnerung wo man momentan Bergbautechnik findet: große Kreuzung Braunsbedra, Bürogebäude Mueg Braunsbedra, Aussichtspunkt Neumark, Aussichtspunkt Krumpa, Wetterschutzhütte-Halbinsel, Verkehrs-Kreisel Mücheln …

Am Verkehrskreisel in Mücheln.

Zwei Örtlichkeiten würden sich da aus unserer Sicht vorrangig eignen. Dies wären zum einen das Freigelände der Pfännerhall und das Gelände um die Wetterschutzhütte des IFV auf der Halbinsel, wo ja auch schon eine Lore platziert wurde.

Aussichtspunkt Krumpa.

Der kostenfreie Transport der Bergbautechnik könnte eine dienstvolle Aufgabe für Firmen aus unserer Region darstellen, wäre ein deutlichen Zeichen zum Erhalt und Pflege der hiesigen Bergbau-Tradition! Aus der Region – für die Region!