Ostern am Hassesee – leider viele enttäuschte Gesichter bei Kids und Eltern!

Die alljährliche Ostereiersuche am Hassesee wurde 2014 leider gleich zu Beginn von einigen Regenschauern überrollt. Als sich diese verzogen hatten, startete das Kinderfest mit Osterliedern und ein paar flippigen Tänzen, die Kinder der Kita Kunterbunt den vielen Besuchern mit viel Spass an der Sache darboten. Danach wurde lautstark nach dem Osterhasen gerufen. Dieser Hase saß aber anscheinend auf seinen Ohren und ließ ganz schön lange auf sich warten! Als der Osterhase sich dann endlich durch die Masse der Kinder einen Weg bahnte, war die Enttäuschung bei vielen Kindern sprichwörtlich ins Gesicht geschrieben. Oft war die Frage zu hören, soll das ein Hase – ein Osterhase sein? Viele äußerten, der Hase ähnelte doch eher einem Hund! Negativ für die Kleinen dann auch noch, dass der Osterhase so böse daher blickte, dabei sind Hasen doch lieb und bringen den Kinder zur Osterzeit die Eier und Süßes – oder?

 

Die Enttäuschung für die Kinder setzte sich leider fort, denn der Osterhase hatte einen viel zu kleinen Korb mit Schokohasen dabei, die er erst an die Kinder der Kita Kunterbunt als Belohnung verteilte, was aus zu verstehen ist, doch die meisten Kinder die nicht zu dieser Kita gehörten an die weiter verteilt wurde, gingen leider ohne Schokohasen nach Hause! Das Resultat waren viele traurige Kinder-Gesichter und viele Eltern die ihre Kleinen trösten mussten. Da hatte man sich doch etwas ganz anderes von „Ostern an der Hasse“ versprochen – die Hasse ist doch sonst ein Qualitätsbegriff!

 

Gleichzeitig startete die so sehsüchtig von den Kindern und den Eltern ersehnte Ostereiersuche. Leider fand dazu aber kein richtiger offizieller Start statt, wodurch viele der Kleinen schon lange fleißig beim Eiersuchen zugange waren, als sich andere Kinder noch mit dem Ergattern eines der raren Schokohasen befassten! Dadurch fanden einige der Ostereierspürnasen gleich mal sieben und mehr Eier. Andererseits viel zu viele Kinder wieder enttäuscht wurden, da sie komplett ohne einen Sucherfolg nach Hause gehen mussten.

 

Die vom Osterhasen ausgesuchten Verstecke waren teilweise viel zu schwer zu finden, vor allem für die kleinsten Eiersucher! Mit Unmut, Enttäuschung und langen Gesichter verließen sehr viele Kinder die Wiese ohne ein einziges dieser bunten Eier gefunden zu haben! Um wenigstens doch noch ein Lächeln in die enttäuschten Gesichter zu bekommen und Spaß zu haben, stürmten viele Kinder zum Stand, an dem kleine Kinderspiele wie Sackhüpfen stattfanden. Dort gab es für die Sieger kleine Preise, immerhin jetzt endlich für einige doch noch etwas mit zum nach Hause nehmen. Doch auch hier bald wieder lange Gesichter, denn die Preise waren schnell ausgegeben, daher wurden flugs die Spiele eingestellt! Da stellt sich natürlich die Frage, ob man nicht schnell andere Preise hätte zaubern können, wie zum Beispiel ein gratis Eis oder kostenloses Springen auf der Trampolinanlage. Dies wäre doch mit etwas Einfallsreichtum möglich gewesen und es hätte weniger enttäuschte Kindergesichter ergeben!

 

In Ermangelung von Beschäftigung war die schon erwähnte Trampolinanlage, wie auch im Sommer heiß begehrt, wodurch sich lange Warteschlangen vor ihr bildeten. Doch auch hier schnell enttäuschte Gesichter, denn man musste Bezahlen wie sonst über die Saison auch. Hätte man an diesem besonderen Tag die Kinder nicht einmal kostenlos springen lassen oder den Preis um die Hälfte reduzieren können? Es sollte doch ein fröhliches Kinderfest werden, dass „Ostern an der Hasse“! Doch leider war davon wenig zu spüren, es wirkte alles leider sehr unorganisiert. So ging es auch beim beliebten Pommes in einer sogenannten Eiswaffel weiter, denn die Waffeln waren nach kurzer Zeit aus und man servierte zum Leidwesen der Kinder die Pommes auf Pappteller – was für eine Enttäuschung! So etwas darf einfach nicht passieren, zumal die Kinder wissen, dass es diese Kombination aus Pommes und Waffeltüte nur hier am Hassesee gibt.

 

Auch das viel zu lange Warten auf die Speisen, lies sehr zu wünschen übrig und verärgerte Kinder wie Erwachsene. Schließlich fand die Osterveranstaltung nicht zum ersten Mal an der Hasse statt und der Betreiber weiß doch, dass an diesem Tag richtige Massen an den Hassesee strömen, da wäre mehr Personal und mehr Ware eigentlich Standard.

 

Mein Fazit als Redakteurin und Mutter eines Kids liegt darin, dass man weder diese Veranstaltung weiterempfehlen kann, noch ich mit meinem Kind im kommenden Jahr diese Veranstaltung erneut besuchen werde, denn auf ein langes Gesicht und Enttäuschung habe ich keine Lust. Touristen und Tagesausflügler schon gar nicht – nicht zu vergessen, dass sich Schlechtes schneller herumspricht als Positives!

 

Redakteurin : Christin Janke