Schallpegel birgt Auswirkungen für den Veranstalter ­ Auf Hörgefährdung muss hingewiesen werden!

Die Leser des Portals geiseltalinfo.de wissen, dass sich das Team immer wieder mit der Problematik eines zu hohen Schallpegels bei Veranstaltungen befasst, ein Thema, das leider noch nicht als solches erkannt und wahrgenommen wird in unserer Region. Veranstalter scheinen noch nicht erfasst zu haben welche Auswirkungen, insbesondere für sie dahinterstecken. Diese müssen sich aber nicht negativ auswirken, sondern können auch positiv genutzt werden, denn das Erkennen einer Fürsorgepflicht gegen über den Gästen und ein Umsetzen, wird mich Sicherheit positiv von diesen aufgenommen – nur umsetzen muss man es!

Denn in Bezug auf Veranstaltungen existiert eine DIN-Norm nach welcher der Schallpegel bei auf 99 Dezibel (dB) zu begrenzen ist. Zum besseren Vorstellen des Lärmpegels: 99 dB stellt eine Lautstärke dar, die ein Presslufthammer in einer Entfernung von einem Meter erzeugt.

Die DIN 15905-5 regelt die zulässigen Schallpegel bei Veranstaltungen aller Art: Schallemissionen in Filmtheatern, bei Shows, Events, Open-Air-Konzerten oder bei Festumzügen und Stadtfesten. Es gelten 99 dB als Grenzwert, unabhängig von der Dauer der Veranstaltung. Es darf kurzfristig ein Spitzenwert von 135 dB zu keinem Zeitpunkt überschritten werden. Diese Lautstärken dürfen generell an keiner einzigen dem Publikum zugänglichen Stelle auftreten.

Ist zu erwarten, dass der mittlere Pegel den Wert von 85 dB, dies entspricht dem Lärm einer Hauptverkehrsstraße, überschreitet, muss das Publikum auf eine mögliche Hörgefährdung hingewiesen werden. Das kann per Durchsage erfolgen oder durch Informationsmaterial, das an den Vorverkaufsstellen und der Abendkasse auszulegen ist. Ab 95 dB wird es für den Veranstalter etwas mehr Aufwand, der sich aber noch in Grenzen hält und kaum eine finanzielle Belastung darstellt. Zum einen muss er für die Besucher einen Gehörschutz bereithalten und zum anderen das Publikum mit Durchsagen oder Leuchtanzeigen zum Tragen auffordern! 200 Paar Ohrstöpsel sind unter 20 Euro erhältlich.

Man sieht es ist gar nicht schwer als Veranstalter an der Verantwortung gegenüber seinen Gästen ein positives Zeichen zu setzen – die Ohren werden es danken. Zudem kann man damit auch positiv werben – Öffentlichkeitsarbeit betreiben.