Tourismusstandort Braunsbedra AF05 – idealer Veranstaltungsbereich direkt am See für alle Anlieger

Die Redaktion war sehr überrascht, als sie bei Recherchen auf die Liegenschaft „Tourismusstandort Braunsbedra“ stieß, denn schon länger plädieren wir für die Einrichtung eines Veranstaltungsbereiches, evtl. sogar einer Seebühne in einem Lärm- und Zufahrtsmäßig günstig gelegenem Gebiet direkt am See. Hier haben wir schon lange auf das Gebiet der Liegenschaft Tourismusstandort Braunsbedra gesetzt, ohne dass dieses als Tourismusstandort uns schon bekannt war.

Es ist davon auszugehen, dass den wenigsten überhaupt die Liegenschaft Tourismusstandort Braunsbedra bekannt sein dürfte, sie befindet sich am nördlichen Ortsrand von Braunsbedra, hinter dem Ortsteil Braunsdorf. Das Areal liegt am Südufer des Geiseltalsees. Attraktive Grünflächen schließen sich im Westen (Hochhalde Pfännerhall) und Osten an, so die Beschreibung der LMBV. Mit dem Erdaushub der Sicherungsmaßnahmen am Braunsbedraer Hafen wurde über dem Rundweg in Richtung Süden eine aufgeschüttete Fläche für die Nutzung aufgeschüttet.

Die Verkehrszuführung ist ideal, zum einen durch den Regionalbahnhof Haltestelle Braunsbedra-Ost, südlich des Standorts mit zwei Wegen zum Tourismusstandort. Der eine Weg führt neben der Halde Pfännerhall entlang zum Seeufer, der andere Weg über die Pfännerhall und dann zum Seeufer. Die Verkehrszufahrt führt ca. 1,5 km vor Braunsbedra von der L 178 Richtung Pfännerhall und dann zum See. Daher keine Lärmbelästigungen! Eigentlich einfach ideal.

Als eine ideale Marketingstrategie werden immer wieder  regelmäßige Events am See angepriesen, z.B. Ein Triathlon (Laufen, Schwimmen, Radfahren), Geiseltalsee in Flammen (Feuerwerkshow), eigenes Geiseltalseefest mit bunten Imbissbuden, Segelregatta und Surfcontests, Musikveranstaltungen, Theater usw.. Nur sollten solche größeren bis Großveranstaltungen dort abgehalten werden, wo sie wenig negativen Einfluss auf das Umfeld ausüben.

Das aufgeschüttete Gelände hinter dem Geiseltalsee-Rundweg. - Foto JK

Hier handelt es sich um Massenveranstaltungen, die eine entsprechende Infrastruktur benötigen, die um erfolgreich diesen Markt zu besetzen zu können auch vorhanden sein muss! Diese Massenveranstaltungen dürfen aber andere Besucher nicht benachteiligen oder abschrecken, wie es leider momentan an der Marina Mücheln der Fall ist. Dazu gehören die Bikerfahrt mit 1200 Motorrädern (rund 1600-1800 Gäste), die sich dann an der Marina Mücheln konzentrieren, deren Infrastruktur dafür überhaupt nicht ausgelegt ist. Oder Musikveranstaltungen die mit größeren kurzzeitigen Baumaßnahmen für Bühnenaufbauten und Infrastruktur verbunden sind und wiederum normale Gäste abschrecken. Daher sollte über einen Veranstaltungsbereich für Massenveranstaltungen intensiv nachgedacht werden. Der Bereich Liegenschaft Tourismusstandort Braunsbedra eignet sich dazu geradezu ideal!

Diese Fäche eignet sich hervorragend für das Anlegen einer Arena, unten auf dem flachen Bereich ist Platz für eine Bühne und die Benötigte Infrastruktur. - Foto JK

Man muss auch nicht gleich mit großen Baumaßnahmen und Kosten starten, denn das Gelände bietet eine natürliche Arena direkt am Seeuferhang, mit genügend Fläche dazwischen für Bühne und dazugehörender Logistik. Wenn man diese natürliche Arena als reine Rasenfläche herrichten und regelmäßig pflegen würde, am Anfang Kissen an die Gäste verteilt und eine transportable überdachte Bühne dort über die Sommermonate aufstellt, wäre ein Anfang gesetzt! Natürlich müsste die WZ- über Container gesichert werden. Die Infrastruktur der Pfännerhall könnte intelligent mit eingebunden werden. Nach und nach könnte aus den Anfängen dann sogar eine Seebühne wachsen. Ideal wäre es wenn sich alle drei Geiseltalseeanlieger Städte entsprechend in solch ein Projekt einbringen würden.

Links neben einer evtl. Arena ist auch ein schon fast nutzbarer Strandbreich vorhanden, der die Atraktivität des Gebiets noch steigern dürfte. - Foto JK

Das Umfeld des Standortes laut LMBV: mögliche Nutzungen als Touristische Infrastruktur. Der Bebauungsplanentwurf beinhaltet eine Liste zulässiger Betriebe und Anlagen. Diese wurden so gewählt, dass eine weitgehende Flexibilität für Betriebe und Anlagen für Freizeitzwecke besteht.

Flächengröße (gesamt) 6,8 ha

Fläche im Eigentum der LMBV 6,8 ha

· Sonderflächen für Erholung 5,9 ha

· sonst. Flächen (Verkehr, Grün) 0,9 ha

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