Was kann der Bürger tun?

Auch zu dem was der Bürger machen kann, wie er sich einbringen kann, hat das Wasserturmland-Magazin immer wieder Vorschläge unterbreitet, denn wir sind der Ansicht, dass Rummeckern und evtl. Demonstrieren oder Sparzierengehen nicht ausreichend ist. Eigentlich nur ein sichtbargemachtes Zeichen von Unmut und mit der hintergründigen Aufforderung, dass wieder Andere etwas tun, darstellt. Wir Bürger sollten uns aber gezielter einmischen und ganz wichtig auch einbringen! Dazu gibt es viel mehr Möglichkeiten als es sich die meisten vorstellen können.

Wir vom Wasserturmland-Magazin tun dies im Bereich Tourismus und machen dort auf Zustände aufmerksam, oder überhaupt erstmals öffentlich, die nicht so weiter bestehen können, wenn der Tourismus erfolgreich in unserer Region umgesetzt, angesiedelt werden soll. Machen dabei immer wieder deutlich, wie wichtig der Wirtschaftsfaktor Tourismus für unsere Region sich darstellt. Was von der Politik in unserem Landkreis leider aber nicht immer so erkannt und angegangen wird.

Auch wenn wir Bürger und Politiker zu einigen Themen jeweils anderer Meinung sind, ist der einzige Weg zu einem erfolgreichen Ziel, auch evtl. Kompromiss zu kommen, nur über das persönliche Reden miteinander möglich! Es muss wieder mit einander geredet, um die beste Möglichkeit gerungen werden. Dies ist bei uns leider vollkommen verloren gegangen!

Sich in geschlossenen Facebookgruppen zu verstecken und dort immer wieder gezielt die Gruppenmitglieder aufzustacheln, ist eindeutig nicht der richtige Weg. Auch Bürgerinitiativen sollten nicht als Drohung angekündigt werden, sondern sich gezielt für eine positivere Umsetzung einbringen!

Selbstverständlich hat sich das Team immer bemüht Alternativen und Möglichkeiten aufzuzeigen und wird dies auch weiterhin tun, denn ohne dies ist alles doch nur nutzloses Gemeckere, wie leider in den Sozialmedia oft zum Normalfall verkommen.

Zudem bringt sich die Redaktion mit dem regionalen Tourismus Projekt geiseltalinfo.de seit 2013 aktiv in der Region ein und hat damit auch aufgezeigt, dass mehr möglich ist als nur zu kritisieren – Kritik auch umsetzbar ist! Die Zahl der Mitstreiter dieses ehrenamtlichen Projektes, die aktiv zu einer Verbesserung beitragen wollen, ist zwischenzeitlich auf über 30 gestiegen. Deren Einsatz bei immer mehr Bürgern und Tourismus-Akteuren hohe Anerkennung findet. Zudem bemerken wir erfreulich neues Interesse zu einem gemeinsamen touristischen Vorgehen in der Region. Touristische Kleinst-Destinationen wie momentan von der Verwaltung in Bezug auf den Geiseltalsee forciert, werden dort überhaupt nicht verstanden. Ein deutliches Zeichen, dass man tatsächlich auch etwas bewegen kann!

Auch 2015 werden wir uns als Bürger aktiv für die Region einbringen.