Fehlende Informationspolitik zur Umsetzung des Tourismus als großes Manko!

Ein sehr großes Manko unserer Region, die sich zu einer Tourismusregion entwickeln will/soll, ist und bleibt die fehlende Information über die Umsetzung des Tourismus. Informationen zur Tourismusplanung und – umsetzung findet man leider kaum, oder sind irgendwo im Internet geradezu versteckt, dagegen werden offizielle Akte wie Vertragsunterzeichnungen und Neueröffnungen immer groß mit dem Ziel in Scene gesetzt, dass die Medien darüber entsprechend berichten und die staatlichen Akteure mit einem Foto gewürdigt werden. Dies ist kein tragbarer und effektiver Zustand!


Informationen zur Planung und deren Umsetzungen sind leider absolute Mangelware. Aus dieser Desinformation heraus, kommt es dann immer wieder zu Unmut über Handlungen, die ohne Information für die Bewohner, nicht nachvollziehbar sind.

Es muss das Ziel sein, die Bürger viel eher mit ins Boot zu nehmen, sie umfassend zu informieren, damit sie, den entstehenden Tourismus auch für sich akzeptieren und als etwas positives erleben können!

Bei der Eröffnung der Seebrücke wurde von Seiten der Stadt Braunsbedra wortgewaltig in Scene gesetzt, dass man nun in die Vermarktung der Investitionen gehen müsste. Eine Onlinepräsentation und Information zum Braunsbedraer Hafen fehlt bis heute. Diese gibt es auch nicht für die Marina Mücheln. Dort verweist man von http://www.marina-muecheln.de/ auf www.geiseltalsee.de, worauf auch keine gezielte Information zum Hafen stattfindet.

Ende 2013, Anfang 2014 wurden 3 teure Tourismusstudien vom Saalekreis in Auftrag gegeben. Keine Information darüber bisher. Dies ist eigentlich untragbar. Die Information, dass der IFV die touristische Gesamtvermarktung des Geiseltals übernehmen soll wird in einem Nebensatz des Braunsbedraer Bürgermeisters zur 1. Baustellenführung am Hafen Braunsbedra gegeben. Dazu keinerlei weitere Information, schriftliche Nachfragen dazu werden vom IFV einfach erst gar nicht beantwortet.

Der Neue Bereichsleiter Für Kultur- und Tourismus im Saalekreis erhält vom Landrat zu aller erst einen Maulkorb, alle Gespräche mit ihm müssen über die Pressestelle genehmigt werden. Keine Spur davon, die Bürger der Region informell mitzunehmen auf die Reise der touristischen Umsetzung! Dies ist als ein großer Fehler anzusehen!

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